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Walid Elharchaoui im Kämpferinterview

  ***KÄMPFERINTERVIEW***   Wir möchten euch so viele unserer Kämpfer vorstellen wie nur möglich. Heute geht es weiter im Ring mit Walid Elharchaoui von den Black Scorpions Mannheim: 1: FightNi (...)

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Pressekonferenz

Die Pressekonferenz und das offizielle Wiegen der 2. Rhein-Neckar FightNight findet am Freitag, den 25.04.14 in Ladenburg im Leonardo Hotel statt. Pressevertreter können sich gerne bei uns bis 14 Uhr (...)

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Abendkasse ... ran an die Tickets !!

Hier sind noch einmal unsere Ticketpreise in der Übersicht   1. Kategorie: - Vorverkauf: 42,70 € inkl. Aller Gebühren - Abendkasse: 45 € 2. Kategorie: - Vorverkauf: 30,60 € inkl. Aller Gebühren - (...)

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VIP-Tickets gehen zur Neige

Es gibt nur noch eine Handvoll der begehrte VIP-Tickets!Machen Sie den Abend zu etwas besonderem und sitzen Sie in den ersten zwei Reihen direkt am Ring! Machen Sie jemandem eine Freude, vielleicht al (...)

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Kämpferinterview mit Dimitrij Rieger

2. Rhein-Neckar FightNight KÄMPFERINTERVIEW   Dimitrij Rieger war so nett auf die von uns gestellten Fragen zu antworten. Hier erfahrt ihr mehr über ihn:   1.) FightNight: In kürze findet die z (...)

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Kämpferin Sabine Kern im Interview

KÄMPFERINTERVIEW   Die nächste Runde! Im Interview Sabine Kern, eine unserer weiblichen Fighterinen:   1: FightNight: In kürze findet die zweite Rhein-Neckar FightNight statt. Wie laufen die Vorb (...)

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Die Spannung steigt

Die Spannung steigt – es wird heiß in der Rhein-Neckar Region! Die Gürtel für die Sieger liegen bereit und werden am Samstag in der Friedrich-Ebert Halle nach harten Fights ihr neues Zuhause finden. (...)

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Kämpferinterview mit Ravil Kotikov

KÄMPFERINTERVIEW   Schlag auf Schlag geht es diese Woche weiter und wir wollen euch nichts vorenthalten. Hier das Interview mit Ravil Kotikov: 1: FightNight: In kürze findet die zweite Rhein-Neck (...)

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Das Programm vom Wochenende

Die Tage sind gezählt und großer Spannung sowie Vorfreude wird die 2. Rhein-Neckar Fight Night am kommenden Samstag in der Ludwigshafener Friedrich-Ebert Halle erwartet. Doch es ist ja nicht nur die F (...)

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Chance für den Nachwuchs

Das Hauptprogramm der 2. Rhein-Neckar Fight Night startet zwar erst um 20.00 Uhr, doch bereits ab 18.30 werden die Zuschauer einen kleinen Vorgeschmack erhalten, was sie am späteren Abend noch erwarte (...)

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Thai Boxen

Was ist Muay Thai? Die Rhein-Neckar Fight Night möchte es sich zur Philosophie machen, auch „Nicht-Kämpfern“ diese Sportart näher zu bringen und dafür zu begeistern. Wir distanzieren uns deshalb deutlich von Käfigkämpfen und gewaltverherrlichenden Darbietungen.

Muay Thai oder auch Thaiboxen blickt auf eine lange Traditon zurück und ist eine Kampfkunst und der Nationalsport Thailands. Im Krieg zwischen Siam (heute Thailand) und Birma (heute Myanmar) von 1767 wurden bei der Eroberung der damaligen Hauptstadt Ayutthaya die meisten Aufzeichnungen über die Kunst und die Traditionen des Muay Thai vernichtet. Einige Quellen berichten, das Thaiboxen gehe bis auf das Jahr 1560 zurück, als König Naresuan von Siam in burmesischer Gefangenschaft war. Man sagte ihm Freiheit zu, wenn er in einem Zweikampf die burmesischen Champions besiegen könnte. Der König hatte Erfolg und das Thaiboxen wurde zum Nationalsport. Es gibt aber auch eine zweite Theorie, die besagt, dass bei archäologischen Ausgrabungen Beweise gefunden worden sind, dass die Ureinwohner Thailands bereits Muay-Thai ähnliche Techniken kannten. Was man jedoch sicher weiß, ist, dass Muay-Thai sich aus den alten Kriegskünsten der thailändischen Soldaten entwickelt hat. Das Muay Thai entwickelte sich also aus regulären Kampfkünsten. Wenn Schwert und Speer unbrauchbar wurden, benutzte der Krieger seine Beine, Fäuste und Ellenbogen zum Kämpfen. Die klassische, traditionelle Art wird Muay Thai Boran genannt. Muay Thai Boran ist eine sehr komplexe, traditionelle Kampfkunst, welche nicht nur das Kämpfen mit unterschiedlichen Waffen, sondern auch Bewegungen beinhaltet, die weit über die waffenlosen Techniken des heutigen Muay Thai hinausgehen. Muay-Thai gewann Ende der Vierziger Jahre durch Einführung fester Regeln immer mehr an Bedeutung. Da nur als Vollkontaktsport ausgeführt, wird dieser häufig als „Haudraufsport“ verurteilt. Es entstand eine Vielzahl an einzelnen unabhängigen Verbänden, die immer wieder im Streit miteinander lagen. Die Streitereien fanden erst ein Ende, als die Regierung 1995 den World Muay Thai Council (WMC) gründete. Weltweit unterstehen nun alle Muay-Thai Verbände dieser Organisation. Der erste offizielle Titelkampf wurde am 26. Juni 1995 ausgetragen. Da gegenwärtig viele Muay-Thai-Schulen ihre Kämpfer nur noch dazu anhalten, im Ring gute Wetteinsätze zu erzielen und zu gewinnen, rückt der traditionelle Stil immer stärker in den Hintergrund. Der König von Thailand unterstützt deswegen reine Muay-Thai-Akademien, wie das „Muay Thai Institut“, in denen die Schüler sich keine Sorgen um Geld machen müssen und stattdessen den klassischen Stil lernen und auf traditionelle Art und Weise kämpfen können.

Der erste offizielle Ring wurde 1921 genutzt und 1929 wurden zum ersten Mal Boxhandschuhe verwendet. Zuvor hatte man nur mit Handbandagen gekämpft. Der Tiefschutz wurde aus Kokosnussschalen gefertigt. Als Zeitmaß für einen Durchgang galten bis 1929 13 Kokosnussschalen, die ein Loch in der Mitte hatten und ins Wasser gelegt wurden. Mit der ersten Schale die unterging, war der Durchgang beendet. Nach diesem Jahr wurden festgelegte Rundenzeiten eingeführt, je nach Gewichtsklasse zwischen 2×2 Minuten bis maximal 5×3 Minuten.

Kampfstil

Stilistisch auffällige Merkmale des Muay Thai sind Ellenbogen, Knietechniken und das Clinchen. Die für Muay Thai bekannteste Technik ist der Kick mit dem blanken Schienbein, meist auf den Oberschenkel oder Rippenbereich gezielt. Je nach Reglement und Profistufe des Kämpfers können Knietritte zum Kopf zulässig sein. Dabei darf der Kopf des Gegners mit den Fäusten Richtung Boden gezogen werden. Beim Clinchen halten sich die Gegner im Stehen, versuchen sich aus dem Gleichgewicht zu bringen und treten mit den Knien gegen den Oberkörper oder die Oberschenkel des Gegners. Einige Reglements lassen das Fangen und anschließende Halten des gegnerischen Beines zu. Aufgrund des hohen Verletzungsrisikos durch Ellenbogen- und Knietechniken wird Muay Thai als eine der härtesten Kampfsportarten der Welt bezeichnet. Die Faustschlagtechniken sind ähnlich dem traditionellen europäischen Boxen, es sind aber auch Schläge aus der Drehung zulässig, wobei der Kopf des Gegners mit dem Faustrücken getroffen wird. Einige Stilarten erlauben Würfe. Da die meisten Muay Thai-Würfe sehr gefährlich sind, verbieten die meisten Regelwerke sie jedoch. Andere asiatische Kampfkünste hatten niemals einen großen Einfluss auf die thailändische Kampfkunst, weil die eigene Kampfkunst so ausgereift war, dass die Thais keinen Sinn darin sahen, ihr fremde Techniken hinzuzufügen.


Erlaubte Techniken

  • Tritttechniken mit dem Schienbein und/oder Fuß und mit der Ferse
  • Fausttechniken, Backfist (Handrückenschlag)
  • Festhalten des gegnerischen Beins mit Folgetechnik
  • Clinchen
  • Schläge zum Kopf
  • Knie- und Ellbogen-Techniken


Unerlaubte Techniken

  • Kopfstöße (in der Urform erlaubt gewesen)
  • Nachschlagen, wenn der Gegner am Boden liegt oder kniet (in Thailand teilweise toleriert)
  • Schlag- und Tritttechniken gegen den Hinterkopf, das Knie, sowie den Unterleib
  • Schlag- und Tritttechniken gegen den Rückenbereich (teilweise toleriert)


Kampfkleidung

  • klassische Thai-Boxerhose
  • Tiefschutz
  • Boxhandschuhe (8 oder 10 Unzen)
  • Mundschutz
  • Boxbandagen